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Polen 2006 - Hohe Tatra

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13.06.2006

Beim Verlassen des Hauses steht der Wäschemann vor der Tür, der uns in bestem Deutsch noch ein paar Tipps gibt, wie wir am besten nach Zakopane kommen. Er empfiehlt uns den Weg über Wadowice, der Geburtsstadt von Karol Wojtila. Als wir in der Stadt ankommen, herrscht noch Trubel ohne Ende, denn der jetzige Papst hat Polen kurz zuvor einen Besuch abgestattet und dabei auch in diesem Ort Station gemacht.

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In der Nähe der Kirche finden wir ein Café, in dem wir frühstücken können und nach einer Weile, in der wir das Treiben um uns herum beobachten, brechen wir auf in Richtung Babio Gorski-Gebirge.

Vor Sucha Beskidzka macht sich ein weites Tal auf, in dem jetzt ein Stausee entsteht, Hochwasserschutz von Skawa und Skawica.

 

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Wir biegen dann von der Bundesstraße 28 ab und der Weg führt weiter nach Zawoja, ein wunderschönes Tal (Skilaufen im Winter), dahinter der Babia Gora (1725 m).

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Unterhalb des kleinen Babia Gora liegt ein kleines Skansen (Freilichtmuseum) 

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und je weiter wir in das Tal vorstoßen, desto mehr wird die ganze Gegend zum Museum unter freiem Himmel.

 

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Nachdem wir den Krowiarki-Pass (986 m) überquert haben und uns talabwärts bewegen, wird der Blick auf die Hohe Tatra frei.

 

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Die Gipfel schneebedeckt, über 2600 m hoch.

Wir wollen auch hier versuchen, unsere Unterkunft vom letzten Jahr in Chocholow zu bekommen. Leider ist diese ebenfalls belegt, aber nach einigem Suchen finden wir eine nette Ferienwohnung mit herrlichem Ausblick auf die Berge

Nachdem wir das Zimmer bezogen haben, wollen wir Zakopane, das ca. 20 km entfernt liegt, einen Besuch abstatten. Am Eingang des Ortes liegt eine große Kirche, um 19 Uhr herrscht noch reger Besucherandrang. Auch viele junge Leute kehren zu einer kurzen Andacht ein. Am Seiteneingang entdecken wir einen Jungen in der typischen Tracht der Goralen.

 

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In der Fußgängerzone von Zakopane herrscht Treiben wie auf dem Jahrmarkt.

 

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 Wir spazieren die 2 km lange Straße einmal hinauf und wieder hinunter, dann reicht es uns, noch schnell ein wenig Proviant einkaufen (die Geschäfte haben sehr lange geöffnet) und dann heimwärts. Wir sitzen noch eine Weile auf dem Balkon und schreiben an unserem Tagebuch. Doch die Dunkelheit bricht langsam herein und auch die Temperatur sinkt auf 10° C, sodass wir uns nach drinnen verziehen.

 

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 Hausberg von Zakopane (Giewont, der schlafende Ritter)

Tagesstrecke: 162 km

14.06.2006

Nach einem üppigen, selbstgemachten Frühstück ist unser Ziel heute die Hohe Tatra in der Slowakei.

 

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 Windbruch in der slowakischen Hohen Tatra

In Lomnitz angekommen sehen wir zum Teil kahle Hänge. Von einem deutschen Ehepaar erfahren wir, dass 2004 ein mächtiger Sturm eine breite Schneise durch dieses Gebiet gezogen hat. Teilweise mutet die Umgebung gespenstisch an.

Wir fahren zuerst mit einer Kabinenbahn bis zur Mittelstation (1700 m) der Lomnitzer Spitze (2634 m). Von hier aus ist das ganze Ausmaß der Naturgewalt erkennbar.

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           Links: Ladovy Stit                                                           Rechts: Lomnicky Stit

 

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An der Mittelstation Umstieg in eine Seilbahn

Von der Bergstation hat man einen hervorragenden Panoramablick bis zur Niederen Tatra. Unter uns liegt die Mittelstation, daneben ein Mini-Stausee mit einigen Lehrtafeln zur Flora und Fauna, den wir beim Zwischenstopp während der Abfahrt umrunden.

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 Blick von der Bergstation

Hier oben auf der Spitze gibt es nur eine Plattform, es liegt noch reichlich Schnee und nach kurzer Zeit hüllen uns die Wolken ein. Der Aufenthalt ist auf 30 min. beschränkt. Im Fahrpreis (550 SK) inbegriffen ist eine mehrsprachige DVD über den Bau der Seilbahn.

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 Bergstation

Wieder im Tal führt unser Weg nach Poprad (Deutschendorf). Es scheint eine relativ unschöne Stadt mit vielen "Arbeiterschließfächern" zu sein. Kurz bevor wir weiterfahren wollen, entdecken wir auf einer Anhöhe eine Kirche, für die sich vielleicht ein Umweg lohnt. Und tatsächlich kommen wir in einen malerischen Vorort von Poprad, Spissky Sobota, mit hübsch restaurierten Häusern aus dem 18. Jh.. Die Jahreszahl des Baujahres ist gleichzeitig die Hausnummer, das älteste Haus ist von 1726.

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 Marktplatz von Spissky Sobota

 

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 Gasse zum Friedhof

Da uns mittlerweile der Hunger überkommt, kehren wir hier in einem der Gasthäuser, in dem auch eine Gruppe von österreichischen Monteuren abgestiegen ist, ein. Sie genießen am Nachbartisch ihr Feierabendbier, während wir nach einem "Waldteller" und Liptauer Käsetaschen (einem slowakischen Nationalgericht) und zwei großen Bieren gut gesättigt sind.

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Über Kezmarok (Käsmark) fahren wir nach Chocholow zurück.

Tagesstrecke: 220 km

15.06.2006 - Fronleichnam

Es ist Fronleichnam und beim Verlassen des Dorfes sehen wir geschmückte Häuser, vor einigen stehen kleine Altäre.

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 Die Dorfstraße ist für die Prozession, die gerade aus der Kirche kommt gesperrt und so haben wir Gelegenheit, noch ein paar Bilder zu machen. Junge Mädchen in festlicher Tracht tragen die Heiligenbilder.

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Als Schutz gegen die Sonne trage ich einen Hut und beim Passieren der Männergruppe werde ich mit einer Handbewegung unmißverständlich darauf hingewiesen, diesen abzunehmen.

 

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Über Nowy Targ, an einem Ort namens Waksmund (typisch polnisch!) vorbei, gelangen wir nach Debno, wo eine der ältesten Holzkirchen Polens steht (15. Jh.).

 

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Auch hier findet gerade die Fronleichnamsprozession statt,

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die Kirche ist währenddessen geschlossen, sodaß uns ein Blick ins Innere der Kirche verwehrt bleibt.

 

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Weiter gehts, die Sonne brennt ordentlich. Wir passieren den Jezioro (See) Czorsztynskie und das Pieniny-Gebirge rechts liegen. Bei Kroscienko treffen wir wieder auf den Dunajec, in seinem Tal entlang kommen wir nach Stary Sacz, wo wir eine Kaffeepause einlegen. Auf dem Balkon des Cafés am Markt sitzend, genießen wir unseren Latte macchiato mit Apple Pie bei Smooth Jazz. Wir folgen dem Dunajec bis wir in Biecz den Tank von einem Wart füllen lassen müssen. Kurz vor Jaslo fahren wir an die Ropa, an der die Spuren des Hochwassers noch deutlich abzulesen sind.


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Als wir Krosno erreichen, dessen Marktplatz als einer der schönsten Polens beschrieben wird, legen wir eine weitere Pause ein. Schöne Bürgerhäuser mit Laubengängen, auf dem Platz geben sich die Leute bei Eis, Kaffee oder kühlen Getränken der Feiertagsstimmung hin.

Unser Tagesziel ist heute Sanok, am Rande des Bieszczady, ein Naturschutzgebiet im südöstlichsten Zipfel Polens.

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weiter gehts hier: http://im-osten-was-neues.de.tl/Polen-2006-_-Waldkarpaten-.htm


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