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RO 2007

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14.09.07 Porubne - Radauti - Sucevita

Bei strahlendem Sonnenschein überqueren wir bei Porubne die Grenze von UA nach
RO. Der Grenzübertritt gestaltet sich einfach, es gibt eine Spur für Ausländer, auf der wir zügig abgefertigt werden. Für die Vignette zahlen wir diesmal nur 2 Euro für 1 Jahr.

Unseren ersten Stopp legen wir in Radauti ein und unternehmen einen Stadtbummel, gelangen zur ältesten, erhaltenen moldauischen Steinkirche - die Bogdana -, aus der plötzlich ein Priester hervortritt und auf seiner Toaka (Schlagbrett) zum Gottesdienst ruft.

Bogdana - älteste erhaltene moldauische Steinkirche

 

Reiterstandbild Fürst Bogdan

Da es uns nach einem Milchkaffee gelüstet, nehmen wir Kurs auf das River Café und genießen einen akzeptablen Caffe latte zu Chillout-Klängen in nettem Ambiente (siehe unten).

 

Wir wissen noch nicht, was für ein Schlafplatz sich uns heute bietet, deshalb kaufen wir noch etwas Proviant ein. Unser nächstes Ziel ist die Klosteranlage von Sucevita, eines der bekanntesten und am besten restaurierten Moldauklöster.

Als wir in den Innenhof gelangen, sind wir von den farbenprächtigen Wandmalereien beeindruckt. Die Anlage ist sehr gepflegt. In der Kirchenhalle treffen wir auf betende Frauen und Nonnen.

 

 

Dem Reiseführer entnehmen wir, dass in der Nähe ein Campingplatz ist. Es ist eigentlich eine Appartmentanlage plus 20 Stellplätzen und Restaurant.
Das Waschhaus ist ordentlich. Wir sitzen noch ein Weilchen draußen, aber die Nacht ist sternenklar und es wird ziemlich kühl.

Tagesstrecke: 190 km
Ü: 6 € p. P.

15.09.07 Moldovita - Humorolui - Viseu de Sus

Wir frühstücken gemütlich, nutzen noch einmal das Waschhaus und starten gegen 9.30 Uhr über den Ciumirna-Pass (1190 m hoch) in Richtung Kloster Moldovita.

Camping Bucovina, Str. Principala 230

Oben auf dem Pass halten wir und steigen aus, um in die Täler hinunter zu schauen. Gleich werden wir von zwei Kindern angesprochen, die uns traditionell handbemalte Eier verkaufen wollen. Wir kaufen 4 Stück und die beiden sind sichtlich zufrieden.

 

Denkmal auf dem Ciumirna-Pass

 

Blick ins Tal - diese Straße wartet auf uns

Auf dieser Straße gelangen wir zum Kloster Moldovita, etwas kleiner als das vorherige, jedoch genauso gut in Schuss und für Touristen bereit. Im Hof wird gerade eine österreichische Reisegruppe (die wir später noch einige Male treffen) herumgeführt und eine Nonne erklärt die Wandmalereien auf deutsch.

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 Über Frumoso entlang der Moldova erreichen wir Gura Humorolui und legen erstmal eine Kaffeepause ein, der Kaffee ist kalt und Toilettenpapier gibt es bei der Wirtin (abgezählt). Weiter geht es zum Monastirea Humorolui, das kleinste und urigste der drei Klöster. Im Andachtsraum findet gerade eine Taufe statt. Der Garten ist in einem wildromantischen Zustand und um uns einen Überblick zu verschaffen, besteigen wir den 1641 errichteten Wehrturm.

 Die Malereien sind hier schon etwas verblasst.

 Uns gefällt es hier aber trotzdem am besten, da es ruhig und beschaulich zugeht.

Toaka (Schlagbrett)

Vor dem Kloster befinden sich einige Verkaufsstände, an denen neben handgewebten Teppichen, Jacken, Westen, Taschen, auch Schnickschnack angeboten wird. An einem der Stände lernen wir Nicoletta kennen, die sehr gut deutsch spricht und Zimmer vermietet. Gern würde sie mit uns Tauschhandel betreiben, doch leider sind wir "mittellos". Sie gibt uns aber ihre Adresse, mit der Bitte, für sie Werbung zu machen (Nicoleta Belecea,Manastirea Humorolui, Judetul Sucevita, Romania, Tel.: 0040744927030).

Wir fahren nun wieder nach Westen und gelangen auf einer Straße, die eine einzige Baustelle ist über Campulung Moldovenesc zum Pasul Mesteceanis (sehr schön).

Wagenwäsche an der Moldova

 Kaffeetrinken in Iacobeni mit Überraschung auf der Toilette:

 Hübsch bemalte Häuser bei Carlibaba, am Weg zum Prislop-Pass (1414 m).

  Hier bemerkt man, mit welcher Liebe die Besitzer ihre Häuser verzieren.

 Blick ins Rodnei-Gebirge:


Bei der Auffahrt zum Pass sehen wir links der Straße auf einer größeren Wiese ein Zigeunerlager

Prislop-Pass im Nebel:

Pass-Denkmal, das an den letzten Tartaren-Angriff von 1717 erinnert

In Borsa versuchen wir, ein Zimmer zu mieten. Das Zimmer soll 750 Lei kosten, das erscheint uns absurd. Wir wissen nicht, was die junge Dame uns verkaufen will, wir ziehen es vor, weiter zu fahren. Mit Einsetzen der Dunkelheit gelangen wir nach Viseu de Sus (Oberwischau), wo wir erstmal in einem Riesen-Supermarkt einkaufen gehen. Schließlich finden wir ein Hotel direkt an der Hauptstraße mit Zimmer nach hinten, jedoch direkt über dem Raum, in dem gerade eine rumänische Hochzeit stattfindet. Da wir zum Essen in ein benachbartes Haus gehen müssen, haben wir vorher noch die Gelegenheit, einen Blick in den offenen Festsaal zu werfen und der Hochzeitsgesellschaft zuzuschauen.

Tagesstrecke: 247 km
Ü/F: 120 Lei

16.09.07 Viseu de Sus - Moisei - Sacel - Dragomiresti - Leud - Barsana - Baia Mare - Coltau

Nachdem wir im benachbarten Restaurant unser reichhaltiges Frühstück genossen haben, starten wir in den Tag. Zunächst fahren wir zum Bahnhof der Wassertalbahn, in der Hoffnung, eine Fahrt mit ihr unternehmen zu können. Als wir dort ankommen, öffnet uns ein Mitarbeiter das Eingangstor. Mit Händen und Füssen gibt er uns zu verstehen, dass "der Zug schon abgefahren" ist. Wie wir auf einem Aushang an der Bürotür lesen können, ist für den morgigen Tag eine Reparatur des Zuges eingeplant, so dass die Verlängerung unseres Aufenthalts uns auch nicht weiterhilft. Erkenntnis: Fürs nächste Jahr früher informieren!!

Kirche in Viseu de Sus

 Auf gehts zur Kirchen- und Klostertour am Flusslauf der Iza entlang.

Blick auf den Pietrosul Mare

 

Salista de Sus

 

Klosterkirche in Dragomiresti

 

die Kirche ist aus - Bogdan Voda

 

Heimatmuseum - Bogdan Voda

 

Heimatmuseum - Bogdan Voda

 

Eingang zum Heimatmuseum - Bogdan Voda

 

Bogdan Voda

 

Bogdan Voda

 

Ieud - Friedhof der rum.-orth. Kirche

 

Ieud - Friedhof der rum.-orth. Kirche

 

Ieud - Altarraum der rum.-orth. Kirche

 

Ieud - rum.-orth. Kirche

 

Kinderglück durch Kaugummi

 

Skansen in Ieud

 

Rozavlea - nach der Kirche noch ein Schwätzchen

In Rozavlea treffen wir die Österreicher aus Ybbs wieder, die die dortige Kirche besichtigen. 
Wir begnügen uns mit einigen Dorfansichten - Land und Leute.
Wir kommen mit dem Busfahrer ins Gespräch und er erzählt uns, dass sie in neun Tagen durch Rumänien fahren - und dabei ein strammes Programm absolvieren.

das Kloster-Ensemble in Barsana

Nachdem wir die Hängebrücke über die Iza vor dem Kloster ausprobiert haben, schlendern wir auch noch einmal über das Klostergelände. Es ist super gepflegt!

Calinesti - Kutsche mit Sonntagsausflüglern - die Jungs sind gut beieinander

 In Ocna Sugatag fragen wir nach dem auf der Karte eingezeichneten Weg zur B18 nach Harnicesti (Abkürzung?), aber alle Richtungen, die man uns zeigt, führen ins Nichts. Also nehmen wir doch die Hauptstraße. Am Masivul Gutaiul vorbei, über Serpentinen (nur 950 m hoch, aber oho) erreichen wir Baia Sprie.

 Am Steinbruch vor dem Ort, füttern wir mal wieder einen Hund mit unseren Resten vom Mittagessen. In Baia Mare auf dem Marktplatz ist der "Bär" los und wir fahren schnell wieder hinaus.

 Den "See" vom Chemieunfall wollen wir heute nicht mehr suchen, es ist schon 18 Uhr und wir wollen noch einen Schlafplatz finden. Baia Mare soll es nicht sein. Wir landen in "Klein-Ungarn" - Coltau. Mit Hilfe von Einheimischen, die ein wenig englisch sprechen, finden wir eine Pension. Uns empfängt der Sohn der Pensionsinhaber, die z.Z. im Urlaub sind - er spricht gut englisch. Nachdem wir die Zimmer besichtigt haben, entschließen wir uns, zu bleiben. Wir bekommen noch ein deftiges, ungarisches Abendessen, reichlich und gut. Die ungarische Sprache ist für uns ein Buch mit sieben Siegeln (und wird es auch bleiben).

Tagesstrecke: 175 km
Ü/HP: 18 € p.P

17.09.07  Coltau/Baia Mare - Satu Mare - Tokaj (Ungarn)

Früh um acht treibt es uns aus dem Bett, das Frühstück wartet schon auf uns. Ebenso deftig, wie am Abend, da hilft nur ein kleiner Schnaps - der ist inklusive. Um neun Uhr fahren wir Richtung Baia Mare, denn wir wollen versuchen, den immer noch existierenden See (enthält Zyanide) ausfindig zu machen, dessen Dammbruch vor einigen Jahren eine der großen Umweltkatastrophen im Bereich der Theiß und Donau ausgelöst hat. Natürlich ist kein Herankommen, da das Gebiet weiträumig abgesperrt ist. So fahren wir in die nahegelegenen Berge, um uns eine Übersicht zu verschaffen.


Als wir oben aus dem Auto aussteigen, bemerken wir, dass es unseren linken Vorderreifen erwischt hat. Merde! Eine der fünf Schrauben lässt sich nicht ohne weiteres lösen und wir brauchen eine Stunde, um den Reifen zu wechseln. Ab geht es ins Tal und bei einem VW-Händler versuchen wir an einen neuen Reifen zu kommen, aber Sprachprobleme halten uns davon ab. Zum Glück hilft uns ein in Österreich lebenden Rumänen. Er empfiehlt uns, einen "Vulkanizace"-Betrieb (Snow Fox) in der Nähe aufzusuchen.

 

Das war unser superschneller Mechaniker, der alles im Laufschritt erledigte. Innerhalb einer dreiviertel Stunde ist der Reifen geflickt, drei Reifen ausgewuchtet und alles wieder an Ort und Stelle verstaut. Das ganze für 38 Lei, klar, dass wir ihm ein großzügiges Trinkgeld geben.

Froh, wieder mit heilem Fahrzeug unterwegs zu sein, setzen wir unsere Fahrt nach Satu Mare fort. Die Heimat ruft. In Satu Mare legen wir eine Kaffeepause ein, Trubel in der Stadt, Baustellen reihen sich aneinander, doch es lassen sich noch einige Kleinodien entdecken.

 

Kaufhaus

 

Wasserturm

 

Hotel Dacia

 

Park gegenüber dem Hotel Dacia

 

der Wasserspeier


Nach zwei Stunden haben wir genug und weiter geht es Richtung Grenze


Rückfahrt

Bei Petea geht es über die Grenze nach Ungarn. Wir durchfahren Städte, deren Namen wir nicht aussprechen können. Puszta liegt vor uns, uns schon vermissen wir die Berge. Wir haben uns vorgenommen, heute noch bis nach Tokaj zu gelangen. Der Reiseführer empfiehlt einen Campingplatz an der Theiß (CP rechts vor der Theißbrücke, vor Tokaj), wo wir gegen 19 Uhr ankommen. Da es schon dunkel ist, erkennen wir nicht alles gleich richtig....

Tagesstrecke: 250 km
Ü: 2500 Ft


18.09.07 Tokaj - Heimat

Der CP entpuppt sich als wahre Zumutung - no comment! Einzig die Aussicht auf die Theiß entschädigt.

 

 

 


Wir passieren Tokaj und unterbrechen unsere Fahrt im nächsten Ort, Tarcal, wo wir ein Schild mit dem Hinweis "Weinkeller" entdecken. 



Ein kurzer Spaziergang, eine schnelle Weinprobe und ein Spontankauf verschieder Tokajer-Weine (von trocken bis lieblich). Dann setzen wir unsere Reise fort. Von nun heißt es nur noch Kilometer fressen. Durch die Slowakei und Tschechien erreichen wir kurz nach Mitternacht bei Bad Schandau die deutsche Grenze. So können wir nichts von Landschaft des Elbsandsteingebirges sehen (wollen wir aber irgendwann auch einmal bereisen). Gegen halbfünf Uhr morgens endlich zu Hause.

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